So,das Team ist wieder wohlbehalten zurück.
Bestes Rennradwetter. Super Straßen und schöne hohe Berge.So kurz kann man das Verlängerte Rennradwochenende beschreiben.Angekommen am Donnerstag, kurz die Unterkunft bezogen und ab auf Die Straße. dabei erstmal geschaut wie die Gegner in den eigenen Reihen drauf sind.Am Ende standen 116KM und 900hm auf demTacho ( ok manch einer unserer fränkischen Freunde, hat sich vor lauter “Begeisterung ” nochmals in eine abfahrt gestürzt, was sich aber leider als die Falsche Herausgestellt hatte. aber von nix kommt halt nix…..
Freitag der 2.te Tag.
das Rentnerzimmer unter Stefan A. und Ralf W. hatte sich zur Aufgabe gemacht das Kinderzimmer ( Andreas M, Jan K. und Simon R. )bei der heutigen 4 Pässe Tour zu terminieren. die Taktik bestand darin,den ersten Pass den Gaichtpass frühmorgens zusammen zu fahren, dann den Bergfloh alleine am Hahntennoch sein Tempo fahren zu lassen, während sich die Oldies den Youngsters annahmen, und diese getrennt voneinander den Berg hochtrieben. Dies stellte sich als die richtige Taktik raus.Zwar kamen alle in Imst an, jedoch wurden dort schon “BirneLeinsamen ” Riegel in rauhen Mengen gekauft und verzehrt.
Die Zufahrt zum 3.ten Berg des Tages den Fernpaß wurde in einem für “Bernsteinbiker” würdigen 30er Schnitt erbracht.Diesesmal war die Taktik der Rentner die Youngsters alleine fahren zulassen. Ralf W. übernahm die Spitze, in respektvollem Abstand folgte Bergfloh Jan K. wohlwissend an diesem Berg keine Attacke zu reiten,da die Steigungsprozente dies für seine Verhältnisse nicht zuließen.In Lermoos war es dann soweit, nur noch einer der 3 Younsters fuhr OHNE zu jammern. wurde aber auch immer leiser.Simon R und Andreas M sagten sich bei Kilometer 110 vom Bernsteinbiker Express los, und wollten die Tour alleine zu Ende fahren.der verbliebene Younster Jan K. wurde auf dem Weg in Richtung Heiterwang mit einem 51,6er Schnitt durch Teamchef Ralf W. mürbe gemacht.In Reute wurde nochmals telefoniert, und man einigte sich darauf das die beiden jüngsten nach Nahrungsaufnahme im Gasthof zum ” Goldenen M ” im Bus die Heimreise in Richtung Tannheimertal antreten würden.
Mit dem vebliebenen Youngster Jan K. ging es nun in den letzten von 4 Pässen dieses Tages den vom frühen Morgen bekannten Gaichtpaß,diesesmal nur in umgekehrter Richtung.Auf den nun folgenden 4,3 Km mit durchschnittlich 3,8% wurde das Tempo sehr hoch gehalten.In der Konstellation Ralf W. - Jan K. - Stefan A.ging es Meter für Meter hinauf.Ab der Hälfte des Berges, gab es nochmals eine Tempoverschärfung durch den Teamchef, bei der nun auch unser Bergfloh abreißen lassen mußte.Allrounder Stefan A. ( besser bekannt als “Stefan der Fuchs” ) ,hatte sich den ganzen Tag aus allem herausgehalten und konnte somit als 2.ter Rentner problemlos mithalten.So kamen sie dann auch auf der Passhöhe an.Die letzten 10 Km wurden wie immer in einem würdigen 30.er Schnitt zusammen zu Ende gebracht.Am Ende standen 140 Km und 1900 Hm auf dem Tacho.
LOBENSWERT ERWÄHNT SEI HIER DAS SICH Andreas M. und Simon R. trotz Dunkelheit, Erschöpfung und Frust es sich nicht nehmen ließen die Tour aus eigener Kraft zu Ende zu Bringen und NICHT den Bus zu nutzen ! Hier nochmal von allen anderen RESPEKT FÜR DIESE LEISTUNG !!!!!!!!!!
Am Samstag mußten die beiden Franken Andreas M. und Simon R. dem Vortag Tribut zollen, und schrieben sich beim Frühstück auch nicht mehr in die Starterliste des heutigen Tages ein.
An diesem Morgen gings wieder in Richtung Gaichtpass.Es standen 88KM und 900 Hm auf dem Programm.Kurz nach Tannheim kam den letzten verbliebenen Drei, ein Einzelner Rennradler ins Visier. Diesesmal wurde Nägeln mit Köpfen gemacht, das Dreierteam lies trotz der Attacken des Rennradlers nie abreisen, und ließ sich somit den Pass hochziehen.Die Abfahrt lag natürlich wieder erfahrungsgemäß in Bernsteinbiker Hand.Übers Namlostal gings an diesem Tag ohne irgendwelche Attacken in Richtung Heiterwang, Reutte und zurück an den Fuß des bestens bekannten Gaichtpasses. dieser lag noch zwischen uns und Tannheim.An diesem Tag war jedoch Youngster Jan K. in Topform! Der Teamchef war nach Führungsarbeit und zahlreichen Attacken am Vortag nicht mehr ganz taufrisch,und somit übernahm Jan in einem Paraderitt den Gaichtpass und wurde seiner Berufung als Bergfloh mehr als gerecht.Beide Rentner konnten an diesem letzten Berg nicht mehr folgen.Stefan A. brachte hier sogar noch Teamchef Ralf W. über den Berg !! An dieser Stelle nochmals VIELEN DANK !!
die Beiden anderen nutzen den gemütlicheren Aufstieg und kamen im Firmen A3 plötzlich hinterher.Sprüche wie “Gehts noch ” oder ” Von euch hätte ich mehr erwartet ” mußte man sich nun anhören.Zu ihrer Schmach konnten sie aber trotz 175 PS unseren Bergfloh nicht mehr einholen !!( Was wie immer am Fahrer lag , egal ob auf 2 oder 4 Rädern,er kommt einfach net gescheit den Berg hoch
)
Auf den Folgenden 10 Kilometer fuhr man zusammen, bis sich Jan K. 2 Kilometer vor dem verabredeten Treffpunkt einem Cafe, deutlich absetzte.
Auf der Ebene von einem Bergfloh ( noch dazu dem eigenen Neffen ) abgezogen zu werden, konnte und wollte Ralf W. nicht auf sich sitzen lassen.Mit einem 56.er Antritt schaffte Ralf W. es noch Jan K. 200 Meter vor dem Cafe zu stellen und sogar zu überholen.Völlig überrascht, ließ Jan K. in weiser Vorahnung vor einer Attacke ab.
Eine Riesenportion Apfelstrudel mit Eis, Sahne und Vanillesoße lies diese letzte Tour ausklingen. Die restlichen 7 Kilometer wurden wieder standesgemäß mit einem 30er zu Ende gebracht. Nach Abendessen und Fachsimpeleien bei fränkischem Bier, klang der Abend um 2.30 uhr heute Morgen aus.
Fazit:
Man sollte das Renterzimmer NIE unterschätzen.UND ein geiles verlängertes Wochenende, das auf jedenfall eine Wiederholung erhalten wird.
Vielen Dank allen Teilnehmern
Gruß
Ralf